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Mr. Spock jumps a Gun 05.03.2010 Einmal mehr müssen die NASENBÄREN auch dieses Frühjahr wieder einen „Kavalierstart“ in die Bundesligaspielzeit 2010 hinlegen. Nicht nur, dass viele der Akteure in den Reihen der Mecklenburger erst seit wenigen Wochen wieder auf Skates stehen, viele von ihnen haben zum Teil erst am letzten Wochenende noch in den Landes- und Regionalligen in MV erfolgreich Eishockey gespielt. Dass man unter solchen Umständen kaum von geordnetem Saisonbeginn sprechen kann, ist leider auch letztes Jahr schon deutlich geworden. Auch damals brauchten die Hansestädter einige Partien, bis sie halbwegs in Gang kamen, sich die Reihen halbwegs gefunden hatten und die Bewegungsabläufe aus der Wintersaison sich wieder den Hallenböden anpassten. Und nicht zuletzt deshalb sind die NASENBÄREN am Samstag zum Saisonauftakt bei der Partien in Lüneburg kaum mehr als Außenseiter. Den Nachteil fehlender Vorbereitung, mangelnden Mannschaftstrainings und personeller Unterlegenheit der Ostseestädter werden die Jungs um die Ur-NASENBÄREN Martin Russnak und Jörn Rydin wohl nur schwerlich durch Einsatz und Kampfgeist wettmachen können. Der Gegner am Samstag, die SaltCityBoars aus Lüneburg, hingegen schickt einen ausgewogen besetzten Kader aufs Parkett, der schon ein paar Wochen gemeinsamer Vorbereitung zu bieten hat. Auch wenn den Keilern zu Beginn der Saison, ähnlich wie den Rostockern, der eine oder andere Akteur fehlen wird, scheinen die Rollen klar verteilt. Neben der spielerischen Abstimmung der Reihen können die Boars auf ein intensives Kraft- und Konditionstraining zurückblicken. Mit dem neuem Fitness-Coach, Marco Fischer, wurde vor allem an der Grundschnelligkeit gearbeitet. Zudem sind mit Tim Hauck, vom Ligakonkurrenten CrashEagles Kaarst, sowie Patrick Folkert aus dem eigenen Nachwuchs weiteren Verstärkungen für den Kader der Niedersachsen in Sicht. Doch auch bei den Rostockern ist personell noch nicht aller Tage Abend. Zusätzlich zu Felix Birkholz, Tommy Jacobs und Robert Eichelbaum aus der 2. Mannschaft konnte Vereinsvorsitzender Christian Ciupka für die kommende Spielzeit auch 2 neue, bislang im Skaterhockey unbekannte, Akteure aus dem Eishockeybereich für die NASENBÄREN gewinnen, die den personellen Umbruch im dritten Jahr der Bundesligazugehörigkeit mitbegründen sollen, der aufgrund mehrerer Faktoren nötig erscheint. Unter normalen Umständen können die Gäste von der Warnow also froh sein, wenn sie in der Lüneburger Heide nicht komplett unter die Räder kommen, jeder Punktgewinn käme einem Wunder gleich. REC-Knaben: 6 Punkte für den Sieg waren zu vergeben 02.03.2010 Am letzten Sonntag spielten die REC- Knaben gegen die Gäste vom „SV am Salzgittersee e.V.“ Salzgitter in der Eishalle Schillingallee. Das es sogenannte „6-Punkte Spiele“ im Fußball gibt, ist sicherlich den meisten unter uns bekannt. Hierbei werden ja nicht wirklich „6 Punkte“ vergeben, sondern nur die Tabellen- u. Spielsituation beschrieben, im Abstiegskampf bzw. im Kampf um die Tabellenspitze im Bezug auf den direkten Mitkontrahenten. In diesem Spiel ging es nun aber real um 6 Punkte für den Sieger der Begegnung. Die Ligenleitung des Niedersächsischen Eishockeyverbandes hat auf Antrag beider Mannschaften dieser außergewöhnlichen Punkteregelung zugestimmt. Auslöser hierfür war der „Jahrhundertwinter 2010“, welcher eine Anreise zum Spiel nach Salzgitter verhinderte und die Terminschwierigkeiten für ein Nachholspiel in der laufenden Saison. Somit war der Anreiz da und die Motivation entsprechend hoch. Die Begegnung begann mit einem ruhigen und verhaltenen Spielaufbau auf beiden Seiten. Nach der „Beschnupperungs-phase“ legten die Gäste mit 0:1 in der 12. Minute vor. Aber schon in der 19. Minute konterten die REC- Cracks mit dem 1:1 Ausgleich und bauten die Führung in derselben Minute mit 2:1 aus. Die Tore waren die Ergebnisse einer konsequenten Arbeit nach vorn und einer soliden Abwehrarbeit beim REC. Mit Lust auf mehr ging es in die Kabinen. Der unspektakuläre zweite Durchgang war geprägt von vielen Chancen für beide Mannschaften. In der 26. Minute konnte der REC seine Führung mit einem Treffer zum 3:1 weiter ausbauen. Die Torhüterleistung des REC- Keepers war der Garant für diese außergewöhnliche Mannschaftsleistung. Hoch motiviert und konzentriert kamen die Jungs von der Ostseeküste aus der 2.Drittelpause zurück aufs Eis. In der 49. Minute bezwangen die Piranhas erneut den Keeper der Gäste und zogen verdient mit 4:1 davon. Mit drei Reihen, personell gut aufgestellt, gab der REC den Ton in diesem Durchgang an. Der permanente Zug aufs Tor trug dann auch in der Schlussphase abermals Früchte. Mit dem 5:1 in der 59.Minute rückte ein verdienter Sieg in greifbare Nähe. Der Anschlusstreffer der Gäste zum 5:2 in der 60.Minute war dann nur noch Ergebniskosmetik. Dies war auch gleichzeitig das Endergebnis eines sehenswerten und spannenden Heim „ 6-Punkte“ Spiels. Ein Aufwärtstrend in der Spielweise ist klar ersichtlich und bildet die ausbaufähige Grundlage für das Restprogramm der REC- Knaben in dieser Saison. Auf diesem Wege möchte sich die Knabenmannschaft des REC für die reichhaltige Pausenversorgung der Mannschaften in dieser Saison bei der Sky- Verbrauchermarkt Filiale, Hans Sachs Allee 13 in Rostock bedanken und hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit. REC Knaben vs. SV am Salzgittersee Salzgitter 5:2 (2:1;1:0; 2:1) REC- Knaben: Lenny Scharf; Lukas Richter; Maximilian Schulz; Marius Naujokt; Wilhelm Sponholz (1); Marvin Hinz; Kay Erik Jenß (1); Robert Ahrendt; Moritz Zeplien; Paul Denkert; Leon Görgen; Florian Stockel (1); Lennart Scheltz (2); Normen Lück; Nicolas Wild; Peter Braun; Oliver Engelmann
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