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Nasenbären mit Titel in der zweiten Liga Nord 30.08.2011 ROSTOCK Die Rostocker Nasenbären hatten sich für das letzte Heimspiel in der mit 200 Zuschauern vollbesetzten Sporthalle Bertha-von-Suttner-Ring in Toitenwinkel Einiges vorgenommen. Dass es am Ende ein mehr als deutliches 26:2 (8:0, 6:2, 12:0) gegen die Hamburg Sharks wurde, damit hatte aber Keiner gerechnet. Gegen den Tabellenvorletzten der zweiten Bundesliga Nord der Inline-Skaterhockey-Teams holten die Rostocker die beiden letzten Punkte für den vorzeitigen Meistertitel in der zweiten Bundesliga-Nord. Der Ausgang des letzten Saisonspiels bei den Holtenau Huskies ist für die Platzierung in der Meisterschaft nicht mehr von Bedeutung. Die Nasenbären trafen am Samstagabend auf zahnlose Haie aus der Hansestadt an der Elbe und hatten so insgesamt ein leichtes Spiel. Die Einheimischen, obwohl selbst wieder nur mit neun Akteuren zur Stelle, gingen von der ersten Minute an ein sehr hohes Tempo, kombinierten sicher und nutzten in der Partie die sich bietenden Torchancen auch konsequent. In einem Überzahlspiel eröffnete Tony Walter in der vierten Minute den Torreigen. Nach Vorarbeit von Sascha Hainke schob er den orangen Ball ins Netz des Hamburger Kastens. Und dann ging es unter dem Beifall der Fans Schlag auf Schlag. Bis zur Drittelsirene war das Match mit 8:0 für die Bärenbande bereits entschieden. Im zweiten Spielabschnitt ließen es die Rostocker etwas ruhiger angehen. Sie kompensierten sogar eine zehnminütige Disziplinarstrafe gegen Nasenbären-Chef Christian Ciupka, der sich nach einem Foulspiel etwas zu laut beschwert hatte. So stand es nach 40 Spielminuten trotzdem schon 14:2. Wer jetzt glaubte, die Gastgeber würden das letzte Drittel in Feierlaune locker ausklingen lassen, sah sich getäuscht. Konzentriert bis in die Haarspitzen legte sie noch weitere 12 Treffer nach. Hamburg war stehend K. O. und hatte nichts mehr entgegenzusetzen, spielte das Match aber noch fair runter. In dieser Form und Spiellaune hätte es auch so mancher Erstligist sehr schwer gehabt, die Rostocker Nasenbären zu bezwingen. Die Mannschaft um Kapitän Christian Herrmann spielte wie aus einem Guss. Selbst Goalie Henry Thode kam durch seine direkte Vorlage beim 7:0 durch Paul Paepke zu einem Punkt in der Scorerliste. Diese Spielerstatistik wird weiter von vier Rostocker Spielern in der Staffel Nord der zweiten Bundesliga dominiert. Nicht mehr einzuholen ist hier Nasenbär Sascha Hainke. Mit seinen fünf Toren und neun Vorlagen gegen die Hamburg Sharks hat er jetzt nach 15 Spielen 83 Punkte (49 Tore / 34 Vorlagen) auf seinem Konto. Es folgen ihm seine Vereinskollegen Christian Ciupka mit 53 Punkten (31/22), Christian Herrmann (44 Punkte, 15/29) und als Vierter Ronny Marquardt (43 Punkte, 24/19). Nach den Festlegungen des Deutschen Inline-Skaterhockey-Verbandes (ISHD) müssten jetzt die Rostocker Nasenbären als Nordmeister der zweiten Bundesliga gegen den Sieger der Südstaffel, den TSV Bernhardswald, in Hin- und Rückspiel den zwölften Platz in der zukünftig eingleisigen ersten Bundesliga ausspielen, was aus Rostocker Sicht wohl nicht passieren wird. Die Kosten und auch der Zeitaufwand für eine deutschlandweite Liga, ohne jegliche regionale Komponente, könnten die Nasenbären aus heutiger Sicht nicht stemmen. Auch eine ausreichend beständige Leistung für einen möglichen Klassenerhalt im Oberhaus wäre unter den gegenwärtigen personellen Bedingungen nicht gegeben. So hält man sich bei den Rostocker Nasenbären in der Frage des Aufstiegs gegenwärtig noch bedeckt. Rostocker Nasenbären: Henry Thode (1 Vorlage) Christian Herrmann (5 Tore / 3 Vorlagen), Paul Paepke (3/2), Tony Walther (1/2), Christian Schulz (0/2), Christian Ciupka (2/3), Mathias Schicht (2/0), Sascha Hainke (5/9) und Ronny Marquardt (8/1). Bambini nach Abschluß nochmal Dritter 30.08.2011 ROSTOCK Nach Turnieren in Berlin und Potsdam waren die Rostocker Nasenbären am Samstag Gastgeber für die vierte Runde der kleinen „Bambini-Liga“ im Inline-Skaterhockey. In vier Vergleichen schlug sich der Nachwuchs aus der Hansestadt wieder recht beachtlich. Es ging erneut recht knapp zu, denn über den zweiten Platz hinter dem favorisieren Team MO Buffalos Berlin musste das Torverhältnis entscheiden. Dabei zogen die Rostocker Bambini knapp den Kürzeren. Bei Punktgleichheit mit der SG Red Devils/StraTuS Berlin hatten die Gastgeber einige Treffer weniger. Die Kleinsten der Nasenbären gewannen zunächst gegen Polarstern Potsdam mit 7:0 Toren, spielten dann gegen Red Devils/StraTuS Berlin 2:2 und bezwangen auch die Märkischen Löwen aus Brandenburg mit 4:0. Gegen die Buffalos unterlag die kleine Bärenbande dann mit 2:6 Toren. Insgesamt ging es nicht so sehr um den Sieg. Alle 64 Kinder aus den fünf Mannschaften sollten ihren Spaß am sportlich fairen Wettkampf haben und dazulernen. Alles erfüllte sich beim Rostocker Turnier in einer vollbesetzten Halle bei toller Stimmung. Hallensprecher Jens Hagen hatte dabei alles im Griff, fand für den Sieger Worte des Lobes und tröstete die Verlierer, die es eigentlich gar nicht gab. Bei Saft und selbstgebackenem Kuchen oder einer Grillwurst war alles sowie wieder vergessen und man freute sich auf das nächste Match. Am Ende war alles in bester Ordnung, als es die Teilnahme-Urkunden und das obligatorische Mannschaftsfoto gab. Der Dank geht an die Eltern und die erwachsenen Nasenbären, die tatkräftig bei der Organisation halfen, sowie auch an die Schiedsrichter Christian Ciupka und Alexander Thiel, die alle zehn Spiele gut über die Runden brachten. Weitere Ergebnisse: MO Buffalos - Red Devils/StraTuS 9:1, - Märkische Löwen 18:0 und Polarstern 14:0; Red Devils/StraTuS Märkische Löwen 8:1 und - Polarstern 14:0 sowie Märkische Löwen Polarstern 4:1 Endstand: 1 Berlin Buffalos 6:0 Punkte 2. SG Red Devils/ StraTuS, 5:3 (+13 Tore) 3. Rostocker Nasenbären 5:3 (+7), 4. Märkische Löwen 2:6 und 5. Polarstern Potsdam 0:8. Mannschaftsaufstellung der Nasenbären-Bambini: Fabian Hartwig im Tor sowie Ole Gau, Steven Gruhlke, Luca Alexander Fronk, Gina Sophie Laaser, Eric Kutschera, Mato Winkler, Fabian Westphal, Florian Lange, Caja Fittkau, Bjarne Unger, Kjell Unger, Christopher Krüger und Nouria Bougamha. |